Über antisemitische Vorfälle in Göttingen seit 2023 spricht die Recherchestelle RIAS Niedersachsen am Montag, 16. November 2026.
Der Vortrag „Antisemitismus in Göttingen von 2023 bis heute“ beginnt um 18 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34. Angekündigt ist er vom DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt, als Ende nennt die Ankündigung 21 Uhr.
Laut Ankündigung setzte nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas vom 7. Oktober 2023, bei dem über 1.200 Menschen in Israel ermordet wurden, weltweit eine antisemitische Welle ein. Seither seien auch die antisemitischen Vorfälle in Göttingen rasant angestiegen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) in Niedersachsen wolle anhand konkreter Vorfälle aus Göttingen aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus veranschaulichen.
Gespräch mit dem Antisemitismusbeauftragten
Im Anschluss ist ein Gespräch mit Dr. Gerhard Wegner geplant, dem Antisemitismusbeauftragten des Landes Niedersachsen. Es soll um die Auswirkungen des Antisemitismus auf das jüdische Leben in Niedersachsen gehen.
Der Abend gehört zur Reihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“, deren Programm bis Februar 2027 läuft.
Bildquellen
- Szene aus 22 Bahnen im Jungen Theater Göttingen: Dorothea Heise / Junges Theater Göttingen
- Weihnachtsmarkt in Göttingen vor dem Alten Rathaus: Chistiane Tubbesing, CC BY-SA 4.0 (Ausschnitt, bearbeitet)
- Discokugeln (Symbolbild): Erik Drost
- Elektrophysiologielabor der Universitätsmedizin Göttingen: umg/samer al mhethawi
- Hofseite des Anwesens Rote Straße 34 in Göttingen: Tilman2007 (Wikimedia Commons)
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