Das Städtische Museum Göttingen eröffnet am Donnerstag, 12. November 2026, eine interaktive Ausstellung mit Tabletop-Spielplatten zur Belagerung von 1626. Sie heißt „Ein Gemälde wird lebendig!“. Am Eröffnungsabend, der um 18.30 Uhr im Tapetensaal am Ritterplan 7/8 beginnt, findet ein exemplarisches Spiel statt.
Ausgangspunkt ist nach Angaben der Stadt Göttingen das großformatige Gemälde „Belagerung von Göttingen“. Es entstand etwa zwanzig Jahre nach den Ereignissen im Dreißigjährigen Krieg, als eine feindliche Armee vor den Toren der Stadt stand, und soll an die Geschehnisse erinnern. In der neuen Ausstellung ist es ein Leitobjekt.
Drei Spielplatten nach Szenen des Bildes
Mit dem Gemälde haben sich Studierende der Universität Göttingen in einem Projektseminar im Bereich Public History befasst. Das Seminar für Mittlere und Neue Geschichte bot es unter der Leitung des Historikers Philip Knäble an. Unter Anleitung des Modellbauers Ulrich Drees entstanden drei Spielplatten, die Szenen des Gemäldes nachbilden. Nach den Regeln eines modernen Tabletop-Spiels lassen sich die Ereignisse darauf nachstellen.
Für die Eröffnung am Donnerstag, 12. November 2026, ist keine Anmeldung nötig.
Bildquellen
- Lokhalle Göttingen von außen: Kaipirinhalok (Wikimedia Commons)
- Grafik „Wissen mit Biss!“ (Städtisches Museum Göttingen): Städtisches Museum Göttingen
- Sartorius Campus Göttingen (Archivbild): Sartorius AG / Wikimedia Commons
- Padel-Plätze des Göttinger Tennisclubs im Stadtwald: Göttinger Tennisclub
- Ein Gemälde wird lebendig, Städtisches Museum Göttingen: Städtisches Museum Göttingen
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