Bei einer Katastrophenschutzübung in Heiligenstadt können am Samstag, 7. November 2026, vermehrt Göttinger Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht unterwegs sein.
Eine tatsächliche Gefahrenlage bestehe im Zusammenhang mit der Übung nicht, teilt die Stadt Göttingen mit. Teil nehmen das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, der Fernmeldedienst und die neue Drohneneinheit der Stadt, der Aufklärungstrupp Luft.
Ausfall der Kommunikation als Szenario
Das Übungsszenario umfasst den Ausfall der bestehenden Kommunikationsmittel und die gemeinsame Verlegung größerer Einheiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation und Koordination zwischen den Einheiten. Ziel ist es nach Angaben der Stadt, die Teamarbeit der Organisationseinheiten zu stärken, Abläufe zu überprüfen und die Einsatzkräfte auf außergewöhnliche Schadenslagen vorzubereiten. Möglich sei die Übung nur durch das Engagement der Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz.
Was im Verband auf der Straße gilt
Die Fahrzeuge sind laut Stadt als geschlossener Verband unterwegs und gelten rechtlich als ein einziges Fahrzeug. Biegt das erste Fahrzeug mit Blaulicht bei Grün in eine Kreuzung ein, folgen alle weiteren auch bei rotem Ampelsignal. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen den Verband nicht unterbrechen oder überholen.
Bildquellen
- Thiehaus in Weende: Jan Stubenitzky (Dehio)
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