Der städtische Baubetriebshof pflanzt auf dem Göttinger Schützenplatz am Montag, 9., und Dienstag, 10. November 2026, 16 Bäume.
Für die vergangenen Kampfmittelsondierungen auf der Fläche mussten Bäume und Sträucher gerodet werden, teilt die Stadt Göttingen mit. Nun stelle sie die ursprüngliche Grünstruktur wieder her. Gepflanzt werden Bäume wie Ahorne und Linden. Die Standorte wurden vorab tiefgründig gelockert und mit Oberboden ausgestattet.
„Dass wir für die Sicherheit bei den Sondierungen Bäume fällen mussten, hat wehgetan“, sagt Stadtbaurat Frithjof Look. Umso wichtiger sei es, dass der Verlust nicht nur ausgeglichen, sondern der Schützenplatz gleichzeitig ökologisch aufgewertet werde.
Sträucher für Vögel
Zusätzlich kommen 320 heimische Gehölze wie Holunder, Haselnuss und Kornelkirsche in den Boden. Sie sollen den verloren gegangenen Wildgehölzstreifen wiederherstellen und Vögeln als Nistmöglichkeit und Nahrungsquelle dienen.
Anregungen zu den Pflanzungen nimmt die Stadt unter IhreMeinung@goettingen.de entgegen.
Bildquellen
- Friedrichstraße 3–4 Göttingen: Tilman2007 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
- Eichhörnchen auf einem Ast, Motiv der Stadt Göttingen zum Stadtwald-Kalender: Stadt Göttingen
- Ratssaal im Neuen Rathaus Göttingen: Rendor Thuces Al’Nachkar / Wikimedia Commons
- Rot-Ahorn in Herbstfärbung (Symbolbild): Famartin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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