Glasfaser für sechs Grundschulen: Ausbau in Walkenried gestartet

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Von 26 geplanten Schulen sind sechs übrig geblieben: Der Landkreis Göttingen hat den geförderten Glasfaserausbau an Grundschulen begonnen. Bis Mitte 2027 sollen die Grundschulen in Walkenried, Bad Lauterberg (Hausberg), im Herzberger Ortsteil Scharzfeld (Einhornschule), im Mündener Ortsteil Hedemünden, im Drammetal und in Rosdorf (Heinrich-Grupe-Grundschule) angeschlossen werden. Möglich sind dann bis zu ein Gigabit pro Sekunde.

Den symbolischen Spatenstich setzten Beteiligte von Landkreis, Wirtschaftsförderung, Gemeinde und Telekom am Donnerstag, 9. Juli, in Walkenried.

Warum nur noch sechs Standorte gefördert werden

Dass die Liste so stark geschrumpft ist, erklärt Marc Diederich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen Northeim (WRGN), mit dem Ausbau durch Telekommunikationsfirmen auf eigene Rechnung. Viele Schulen, die zu Beginn als unterversorgt galten, seien inzwischen ohne Fördergeld erschlossen worden. Die Ausschreibung habe deshalb mehrfach angepasst werden müssen. Die WRGN koordiniert den Breitbandausbau im Landkreis.

Gefördert wird nur dort, wo der Markt allein nicht ausbaut. Walkenrieds Bürgermeister Lars Deiters verweist auf die Kommunen am Harzrand, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau noch nicht so weit sei. Er hofft, dass sich aus dem Projekt weitere Ausbauvorhaben vor Ort ergeben.

335.000 Euro für 2,2 Kilometer Kabel

Verlegt werden nach Angaben des Landkreises rund 2,2 Kilometer Glasfaserkabel, dazu kommen sechs Netzverteiler. Die Kosten liegen bei rund 335.000 Euro. Etwa die Hälfte trägt der Bund, je rund ein Viertel übernehmen das Land Niedersachsen und der Landkreis Göttingen.

„Schulen brauchen verlässliche und leistungsfähige Internetanschlüsse, damit digitale Lernangebote, moderne Unterrichtsformen und eine stabile Verwaltung im Schulalltag funktionieren“, sagte Doreen Fragel, allgemeine Vertreterin des Landrats. Den Ausbau übernimmt die Telekom.

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