Der Brand in einem Göttinger Mehrfamilienhaus in der Nacht zu Sonntag, 2. August, ist nach Einschätzung der Ermittler kein Unfall gewesen. Die Polizeiinspektion Göttingen ermittelt gegen den 28 Jahre alten Mieter des Apartments an der Hannoverschen Straße wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Er gilt als dringend tatverdächtig, das Feuer in seiner Wohnung selbst gelegt zu haben.
Hausbewohner hatten die Polizei gerufen, weil sie hörten, wie der Mann kurz vor dem Brand in seinem Apartment randaliert haben soll. Als die ersten Streifen eintrafen, war das Treppenhaus bereits stark verraucht. Schon in der Nacht ergaben sich Hinweise gegen den Mieter, er wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen.
Am Montag, 3. August, wurde der 28-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen einem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen Wiederholungs- und Fluchtgefahr. Warum der Mann das Feuer gelegt haben soll, ist nach Polizeiangaben noch unklar.
Bei dem Brand hatten zehn Menschen, darunter vier Polizisten, leichte Rauchgasvergiftungen erlitten.
Bildquellen
- Alte Mensa in Göttingen: Dguendel
- Löschtrupp im Einsatz: Symbolbild – Foto: Shutterstock
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