Eine Fahrt ohne Ticket hat für einen 37-Jährigen am Donnerstag, 6. August, im Gefängnis geendet. Der Mann war mittags mit einer Regionalbahn von Friedland nach Göttingen unterwegs und konnte bei der Kontrolle keinen gültigen Fahrschein vorzeigen. Am Göttinger Bahnhof wartete bereits eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig.
Ausweisen konnte er sich nicht. Auf dem Bundespolizeirevier stellten die Beamten seine Identität anhand der Fingerabdrücke fest und stießen dabei auf zwei Haftbefehle, berichtet die Bundespolizeiinspektion Hannover.
Einer ging auf ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch zurück: Offen waren 600 Euro Geldstrafe, ersatzweise 20 Tage Haft. Der zweite betraf einen Betrug, hier hätte er gut 4.000 Euro zahlen müssen, um 63 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abzuwenden. Weil er die insgesamt 4.600 Euro nicht aufbringen konnte, brachten ihn die Beamten ins Gefängnis. Wegen der Schwarzfahrt kommt ein weiteres Verfahren wegen Erschleichens von Leistungen hinzu.
Bildquellen
- Alte Mensa in Göttingen: Dguendel
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