Mit 58 Kilometern pro Stunde war ein Fahrer an einer Schule in Duderstadt unterwegs, erlaubt waren 30. Es war der höchste Wert, den Polizei und Landkreis während der Verkehrssicherheitswoche im Umfeld einer Schule gemessen haben. Das Polizeikommissariat Duderstadt hatte vom 10. bis 16. August mit Kräften der Polizeiinspektion Göttingen und dem Landkreis Göttingen kontrolliert.
Im Fokus standen die häufigsten Unfallursachen: zu schnelles Fahren, Ablenkung und Fahren unter Alkohol oder Drogen. 32 Polizeibeamtinnen und -beamte waren im Einsatz, unterstützt unter anderem von den Kontrollgruppen GGPV und Tuning/Poser der Inspektion. Zum Schulbeginn am Donnerstag und Freitag, 13. und 14. August, verlegte die Polizei die Kontrollen in die Nähe der Schulen. An zwei Tagen maß die kommunale Verkehrsüberwachung des Landkreises mit.
489 Mal zu schnell
Insgesamt zählten die Kontrolleure 489 Geschwindigkeitsverstöße, 105 davon wurden sofort geahndet. 41 Mal nutzten Fahrer elektronische Geräte am Steuer, 66 Mal war jemand nicht angeschnallt. Kontrolliert wurden 326 Fahrzeuge.
Dazu kamen mehrere Straftaten: Trunkenheitsfahrten, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Kennzeichenmissbrauch beziehungsweise Urkundenfälschung, ein Verstoß gegen das Waffengesetz und der Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. 20 Fahrern untersagte die Polizei die Weiterfahrt, drei Mal wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Einsatzleiter Ruben Wahler vom Polizeikommissariat Duderstadt wertet die Zahlen als Bestätigung: „Die große Zahl festgestellter Verstöße bestätigt uns darin, auch künftig einen hohen Kontrolldruck aufrechtzuerhalten.“ Die Polizei will in Duderstadt auch nach der Aktionswoche weiter verstärkt kontrollieren.
Bildquellen
- Streifenwagen: Symbolbild – Foto: iStock
- Polizeibeamter – Symbolbild: Symbolbild – Foto: Shutterstock
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