Um 11 Uhr wird es am Donnerstag, 10. September, laut. Beim bundesweiten Warntag wird in ganz Deutschland eine Probewarnung über unterschiedliche Warnkanäle verbreitet, und auch im Landkreis Göttingen werden Sirenen, Warn-Apps und weitere Warnmittel getestet. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Handeln muss niemand, eine Gefahr besteht nicht.
Neu ist in diesem Jahr der Test von sieben mobilen Warnanlagen des Landkreises – Lautsprecher, die auf Fahrzeuge montiert sind. Das kündigte Kreisrätin Marlies Dornieden an, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Ordnung.
Wie im Landkreis gewarnt wird
Der Landkreis Göttingen setzt nach eigenen Angaben auf einen Mix. In vielen Gemeinden gibt es Sirenen. Über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) laufen Warnungen an Apps wie NINA und KATWARN. Per Cell Broadcast kommen sie seit 2023 auch ohne App direkt aufs Handy, sofern es eingeschaltet und nicht im Flugmodus ist. Hinzu kommen Radio, Fernsehen und Internet.
„Kein einzelner Warnkanal erreicht immer alle Menschen“, sagt Dornieden. Sie empfiehlt, eine Warn-App zu installieren, weil diese neben der Warnung auch Verhaltenshinweise liefert. Als Katastrophenschutzbehörde ist der Landkreis dafür zuständig, die Bevölkerung im Ernstfall zu warnen.
Bildquellen
- Gesundheitsamt Göttingen Hauptgebäude: Christoph Mischke/Stadt Göttingen
- Polizist: Symbolbild – Foto: Shutterstock
- Pflegefamilientag 2026 Landkreis Göttingen: Landkreis Göttingen
- Neue Sirene in Göttingen: Feuerwehr Göttingen
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