39.000 Minijobs im Bezirk: Arbeitsagentur Göttingen informiert über Risiken

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Rund 39.000 Menschen hatten im Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen Ende 2025 einen Minijob, etwa 56 Prozent von ihnen Frauen. Die meisten Stellen gibt es im Handel, in der Kfz-Reparatur, im Gastgewerbe, bei sonstigen Dienstleistern und in Privathaushalten.

Als Zuverdienst neben Studium oder Familie könne ein Minijob sinnvoll sein, schreibt die Agentur für Arbeit Göttingen. Wer aber lange ausschließlich geringfügig arbeitet, erwirbt daraus keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, auch die spätere Rente ist betroffen. Gerade Frauen blieben oft im Minijob hängen, obwohl er als Wiedereinstieg gedacht war. Zudem arbeiteten viele unter ihrer Qualifikation.

Über Rechte, Chancen und Risiken informiert Susanne Wädow, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, am Dienstag, 22. September, ab 9.30 Uhr im Berufsinformationszentrum der Agentur an der Bahnhofsallee 5 in Göttingen. In rund zweieinhalb Stunden geht es auch um den Umstieg in eine sozialversicherungspflichtige Stelle und um Weiterbildungsangebote. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter 0551 520-670 oder unter www.eveeno.com/minijobs-infoveranstaltung.

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