Weniger Pflaster, mehr Pflanzen: Die Stadt Göttingen setzt in diesem Herbst ihre Entsiegelung im Stadtgebiet fort. In der Wilhelm-Weber-Straße entstehen drei Baumstandorte mit Stauden darunter und eine reine Staudenfläche, am Stegemühlenweg eine bepflanzte Baumscheibe. Gepflanzt werden Linden und Rot-Ahorne. Der Rot-Ahorn soll als Klimabaum künftig häufiger im Straßenbild zu sehen sein.
Die Arbeiten erledigt der Baubetriebshof. Die Standorte sind mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt, Kontingente für das Anwohnerparken werden nach Angaben der Stadt berücksichtigt.
Uni und Botanischer Garten am Weender Tor
Am Mittelberg in Geismar legt die Stadt gemeinsam mit dem BUND eine ökologisch aufgewertete Staudenfläche an. Am Weender Tor wurde die Fläche gegenüber dem Auditorium zusammen mit der Universität deutlich vergrößert. Auszubildende des Bauhofs gestalten sie mit Totholz und Steinschüttungen, der Alte Botanische Garten liefert Pflanzplan und Stauden. Pflegen wollen Stadt und Universität die Fläche gemeinsam.
Stadtbaurat Frithjof Look kündigt an, die Strategie zur Entsiegelung und Begrünung in diesem Herbst konsequent fortzusetzen. Er verweist auf den städtischen Klimafonds: Private Eigentümer können darüber Unterstützung bekommen, wenn sie Hof- oder Stellplatzflächen entsiegeln und begrünen.
Bildquellen
- Aula der Universität Göttingen am Wilhelmsplatz: Tilman2007 / Wikimedia Commons
- Stadtbibliothek Göttingen im Thomas-Buergenthal-Haus: Julian Herzog, via Wikimedia Commons (bearbeitet)
- Playmobil-Sonderfiguren Gauß und Gänseliesel in Göttingen: Göttingen Marketing GmbH / Julika Schlichenmeier
- Discokugeln (Symbolbild): Erik Drost
- Rot-Ahorn in Herbstfärbung (Symbolbild): Famartin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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