Fahrraddiebstahl in Göttingen: Polizei meldet deutlichen Rückgang

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Die Zahl der Fahrraddiebstähle im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen ist nach deren Angaben deutlich gesunken. 2024 zählte die Inspektion noch 2.803 Taten, 2025 waren es 1.817. Für 2026 rechnet die Polizei mit deutlich weniger als 1.000 Fällen. Sie führt das auf offene und verdeckte Kontrollen, Überprüfungen an bekannten Tat- und Umschlagplätzen sowie Ermittlungen und Prävention zurück.

Ein Beispiel liefert ein Einsatz am Montag, 28. September. Zwischen 10 und 18 Uhr waren Beamte in Zivil in der Göttinger Innenstadt unterwegs, an bekannten Brennpunkten und rund um größere Wohnanlagen.

Dieb lässt Rad an Schule zurück

Während des Einsatzes meldete eine Passantin über den Notruf einen mutmaßlichen Fahrraddiebstahl an einer Schule. Ein Mann soll versucht haben, ein Rad vom Ständer zu stehlen. Als die Frau ihn ansprach und sagte, die Polizei sei schon alarmiert, ließ er das Rad stehen und lief davon. Anhand ihrer Beschreibung ermittelten die Beamten einen 23-Jährigen, der der Polizei bereits bekannt ist. Bei ihm fanden sie eine kleine Menge portionsweise verpacktes Heroin. Gegen ihn wird wegen versuchten Diebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Am Nachmittag fiel den Kontrolleuren auf der Weender Landstraße ein 48-Jähriger mit einem hochwertigen Mountainbike auf. Er gab an, das Rad gekauft zu haben. Die Polizei stellte es trotzdem sicher. Der Mann hatte außerdem eine Konsumeinheit der Droge Flex, zwei Messer und mehrere Bankkarten dabei. Die Karten stammen nach Polizeiangaben aus einem Wohnungseinbruch Anfang September in Göttingen. Weil gegen den 48-Jährigen ein Waffenbesitzverbot besteht, beschlagnahmten die Beamten die Messer und leiteten ein weiteres Verfahren ein.

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