Igel-Pflegestellen in Göttingen stark ausgelastet: Stadt sucht Helfer

Unterernährte, hilflose und verletzte Igel brauchen jetzt Hilfe, um über den Winter zu kommen. Die ehrenamtlichen Igel-Pflegestellen in Göttingen sind aber bereits stark ausgelastet. Die Stadt Göttingen ruft deshalb dazu auf, sie zu unterstützen.

Gebraucht werden geschützte Plätze zum Überwintern, etwa in einem Schuppen, auf einem überdachten Balkon oder auf dem Dachboden. Gesucht sind auch Menschen mit einem geeigneten Garten, in dem die Tiere im Frühjahr ausgewildert werden können, und Helfer, die Schlaf- und Futterhäuser aus Holz bauen.

Wer helfen will, erreicht die Untere Naturschutzbehörde der Stadt unter Telefon 0551 400 3686. Die Pflegestellen von Stephanie Baehnisch-Schutte (0162 3332636) und Bettina Bauckholt (0163 9019301) sind per WhatsApp erreichbar.

Im eigenen Garten helfen laut Stadt schon wilde Ecken als Versteck, Durchschlupfe in Zäunen und der Verzicht auf Insektizide. Der Europäische Igel steht seit 2020 in Deutschland auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Tierarten.

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