Göttingen: Fachtagung zur Mobilitätswende in der Alten Mensa

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In der Alten Mensa am Wilhelmsplatz findet am Mittwoch, 28. Oktober, die Fachtagung „Die Mobilitätswende mit kommunalen Mitteln smart umsetzen“ statt. Die Stadt Göttingen lädt gemeinsam mit dem Niedersächsischen Städtetag, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ein. Erwartet werden 80 Teilnehmende aus ganz Niedersachsen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Spielräume Städte und Gemeinden haben, um klimafreundliche Mobilität zu stärken und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Nach Darstellung der Stadt wurden im Verkehrsbereich im Jahr 2025 wieder mehr Treibhausgase ausgestoßen als in den Vorjahren.

Pläne für den Elektrobus-Betriebshof

Die Göttinger Verkehrsbetriebe und die Stadtwerke Göttingen stellen in einem World Café gemeinsam ihre Pläne für den neuen Elektrobusbetriebshof in unmittelbarer Nähe zur A 7 vor. Die Landesnahverkehrsgesellschaft zeigt mit ihrem Fußverkehrscheck, wie barrierefrei die Göttinger Innenstadt ist.

Vorträge halten Professor Carsten Sommer, Verkehrswissenschaftler an der Universität Kassel, und Anne Klein-Hitpaß, die beim Deutschen Institut für Urbanistik den Forschungsbereich Mobilität leitet. Vorgestellt werden außerdem das autonome Linienbussystem „Albus“ aus der Region Hannover und der „blaugrüne Werkzeugkoffer“ für Klimaanpassung bei Straßenplanungen, den Professor Wolfgang Dickhaut von der Hafen City University Hamburg entwickelt hat.

Stadt verweist auf eigenen Fuhrpark

Die Stadt Göttingen gehe bei der Verkehrswende mit gutem Vorbild voran, betont Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, etwa mit Blick auf den eigenen kommunalen Fuhrpark oder darauf, wie Mitarbeitende möglichst klimafreundlich zur Arbeit kommen. Das eröffne der Stadt unmittelbare Möglichkeiten zur Emissionsminderung und damit zur Vorbildwirkung.

Federführend veranstaltet der Niedersächsische Städtetag die Tagung. Sie gehört zum Projekt „Unterstützung und Beschleunigung des kommunalen Klimaschutzes durch Smart Cities“, das vom Land Niedersachsen gefördert wird. Die Stadt Göttingen hat dort nach eigenen Angaben mehrfach Projekte wie ihren Stadtwasserhitzeplan anderen Kommunen vorgestellt.

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