Deutsches Theater Göttingen: dt.stadt kehrt am Samstag in die Innenstadt zurück

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Das Deutsche Theater Göttingen holt sein Projekt dt.stadt zurück in die Innenstadt. Am Samstag, 31. Oktober, eröffnet das Theater von 16 bis 19 Uhr eine neue Spielstätte, wie aus dem Spielplan des Hauses hervorgeht. Auch in dieser Spielzeit verwandelt das Theater dafür ein leerstehendes Ladengeschäft in einen Begegnungsraum für Theater und Stadtgesellschaft.

Inhaltlich hat der Laden diesmal ein eigenes Thema. Das Theater bezeichnet ihn als Anti-Workspace – nach eigenen Angaben den ersten und einzigen in Göttingen. Dort will es interaktiv und immersiv das persönliche, gesellschaftliche, politische und künstlerische Potenzial des „effizienten Nichtstuns“ erforschen, erproben und hinterfragen. Mit der Eröffnung startet die erste „Anti-Work-Session“. Ab Montag, 2. November, sollen solche Sessions regelmäßig montags bis freitags jeweils von 17 bis 19 Uhr stattfinden.

Nachtbar schon am Freitagabend

Bereits am Freitag, 30. Oktober, führt der Spielplan unter dt.stadt die „DT NachtBar“, ein Late-Night-Format von 23 bis 24 Uhr. Sie findet laut Theater im Papendiek 26 statt. Ensemble, Regieassistenz und weitere Mitarbeitende des Hauses gestalten die Nachtbar, meist am letzten Freitag eines Monats, mit wechselnden Ideen. Der Eintritt ist frei.

Erster Laden im Frühjahr

Zum ersten Mal hatte das Deutsche Theater im April 2026 ein Ladenlokal in der Innenstadt bezogen. Die Eröffnung war damals für den 18. April angekündigt, die Bürgermeisterin sollte den Laden offiziell eröffnen. Geplant waren nach der damaligen Ankündigung Formate von Lesungen über Workshops der Werkstätten und der Theaterpädagogik bis zu Begegnungen aller Art, das kulturelle Angebot sollte für alle kostenlos sein.

Gefördert wird dt.stadt nach Angaben des Theaters durch das Programm „Resiliente Innenstädte in Niedersachsen“, an dem die Europäische Union, das Land Niedersachsen und die NBank beteiligt sind.

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