Die Weserfähre zwischen Hemeln und Veckerhagen bleibt erhalten. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) werde die notwendigen Instandsetzungsarbeiten an der Fähre durchführen, teilt die Stadt Hann. Münden mit. Die drohende Einstellung des Fährbetriebs über die Weser sei damit abgewendet.
Damit die Fähre sicher betrieben und ihre Betriebserlaubnisse verlängert werden können, sind nach Angaben der Stadt regelmäßige technische Überprüfungen und Instandsetzungsarbeiten nötig. Sie werden bislang auf der Hellinganlage des WSA in Hann. Münden durchgeführt. Das WSA hatte zunächst angekündigt, diese Unterstützung einzustellen. Eine kurzfristig umsetzbare Alternative war laut Stadt nicht in Sicht.
Bürgermeister bat Bundestagsabgeordneten um Hilfe
Bürgermeister Tobias Dannenberg hatte sich nach Angaben der Stadt an den Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler gewandt und damit eine Bitte des Ortsrates Hemeln aufgegriffen. Güntzler habe sich unter anderem in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium für eine Lösung eingesetzt. Mit der Verständigung können die bewährten Abläufe und die vorhandene Infrastruktur weiter genutzt werden.
„Für die Menschen in Hemeln ist die Fähre weit mehr als eine touristische Attraktion. Sie ist eine wichtige Verbindung im Alltag und gehört seit vielen Jahren zu unserer Region“, wird Dannenberg in der Mitteilung zitiert. Güntzler verweist darauf, dass Pendler, Schüler, Studierende und Anwohner ebenso auf die Fährverbindungen im Wesertal angewiesen seien wie Feuerwehren, Rettungsdienste und der Katastrophenschutz.
Bildquellen
- Eisenbahnbrücke Im Schulzenrode, Hann. Münden: Stadt Hann. Münden
- Feuerwehr-Trupp: Symbolbild – Foto: Shutterstock
- Erhalt der Weserfähre Hemeln–Veckerhagen: Stadt Hann. Münden
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