Kampfmittelsuche in Weende: Neun Verdachtspunkte an IGS und Kitas

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Nach der Weststadt ist Weende an der Reihe. Die Stadt Göttingen lässt das Gelände der Neuen IGS und die Flächen an den Kitas in der Theodor-Heuss-Straße auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchen. Geprüft werden neun sogenannte Blindgängerverdachtspunkte sowie die Flächen, auf denen gebaut werden soll.

Anlass sind Bauvorhaben auf dem IGS-Gelände: ein Calisthenics-Park, neue Fluchttreppen und langfristig eine neue Sporthalle. Wann gesucht wird, steht noch nicht fest. Der Termin hängt von weiteren Untersuchungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und von Absprachen mit der Universitätsmedizin und dem Evangelischen Krankenhaus Weende ab.

Keine Evakuierung erwartet

Eine Auswertung von Angriffsflügen, Ladelisten und alliierten Luftbildern hat nach Angaben der Stadt ergeben, dass über dem Gebiet im Krieg Bomben abgeworfen wurden. Anders als in der Weststadt seien hier eher Kampfmittel mit Aufschlagzündern zu erwarten, die nicht unkontrolliert detonieren. Evakuierungen seien deshalb nicht nötig. Schule und Kitas können während der Arbeiten geöffnet bleiben; für Kinder, Lehrkräfte und Anwohner bestehe keine Gefahr.

Erster Stadtrat Christian Schmetz zufolge folgt die Stadt damit dem in Niedersachsen üblichen Standardverfahren.

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