Hann. Münden: Deutsche Glasfaser zieht sich aus Kattenbühl/Galgenberg zurück

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Deutsche Glasfaser zieht sich aus dem geplanten Glasfaserausbau im Hann. Mündener Ausbaugebiet Kattenbühl/Galgenberg zurück. Das hat das Unternehmen der Stadt Anfang Oktober mitgeteilt, wie die Stadt Hann. Münden am Montag, 12. Oktober, bekanntgab.

Als Grund nennt Deutsche Glasfaser nach Angaben der Stadt deutlich gestiegene Kosten, „die einen eigenwirtschaftlichen Ausbau unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht mehr ermöglichen“.

Kosten über der ursprünglichen Kalkulation

Bei der Vorbereitung des Projekts habe das Unternehmen die technische Machbarkeit und die wirtschaftlichen Voraussetzungen umfassend geprüft, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Berücksichtigt worden seien unter anderem die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen, die voraussichtlichen Baukosten sowie die Entwicklung bei Preisen, Materialverfügbarkeit und Baukapazitäten. Die erneute Prüfung habe ergeben, dass „die zu erwartenden Kosten deutlich über der ursprünglichen Kalkulationsgrundlage liegen“. Ein wirtschaftlicher Ausbau sei unter den aktuellen Voraussetzungen daher nicht darstellbar.

Keine Verpflichtungen für Kundinnen und Kunden

Bereits bei Deutsche Glasfaser eingegangene Kundenaufträge werden nach Angaben des Unternehmens nicht umgesetzt. Den betroffenen Kundinnen und Kunden entstehen daraus keine Verpflichtungen gegenüber Deutsche Glasfaser.

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