Die Stadt Göttingen wird die Regelungen zur Parkraumbewirtschaftung im Ostviertel vollständig aufheben. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch, 28. Oktober, mit. Die Regeln sind derzeit ausgesetzt.
Gericht hatte Aufschub verfügt
Das Verwaltungsgericht Göttingen hatte im Juni 2026 den Aufschub der Parkraumbewirtschaftung im Ostviertel bis zu einem Hauptsacheverfahren verfügt. Die Stadtverwaltung setzte die Bewirtschaftung daraufhin aus.
Ziel bleibt bestehen
Aufgeben will die Stadt das Vorhaben nicht. Dem grundsätzlichen Ziel, die öffentlichen Parkflächen im Ostviertel zu bewirtschaften, sieht sie sich weiterhin verpflichtet. Sie beruft sich dabei auf den Ratsbeschluss vom 17. November 2023.
Die Verwaltung will den Verkehrsraum in der Oststadt nun erneut ganzheitlich betrachten und dabei die Umsetzungshinweise des Gerichts einbeziehen, zum Beispiel zum Zuschnitt der Bewohnerparkzonen. Auch das Thema Gehwegparken soll dabei eine Rolle spielen.
Bildquellen
- Haltestelle Hiroshimaplatz stadteinwärts (Archivbild): GeorgDerReisende / Wikimedia Commons
- Alte Mensa in Göttingen: Dguendel
- symbolbild-bewohnerparken-schild: Heptagon
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