Wie waren die römischen Soldaten bewaffnet, die im 3. Jahrhundert nach Christus am Harzhorn im Landkreis Northeim kämpften? Besucher des Schlachtfelds können das künftig an zwei Nachbauten sehen. Der frühere Gästeführer Ernst-Georg Tesch hat dem Förderverein Römerschlacht am Harzhorn die Replik eines Wurfspeers, eines sogenannten Pilums, und eines Langschwerts, der Spatha, geschenkt.
Kreisarchäologin Petra Lönne nahm die Stücke im Namen des Vereins entgegen. Laut der vom Landkreis Northeim verbreiteten Mitteilung des Fördervereins sprach sie von einer Bereicherung der museumspädagogischen Ausstattung. Die Objekte sollen im Infogebäude am Harzhorn gezeigt werden.
Nach Münzfunden und naturwissenschaftlichen Untersuchungen wird es nach Angaben des Vereins immer wahrscheinlicher, dass die Kämpfe am Harzhorn mit einem Feldzug des römischen Kaisers Maximinus Thrax im Jahr 235 nach Christus zusammenhängen.
Bildquellen
- Beschädigte Stempelstelle im Solling: Solling-Vogler-Region e. V. (via Stadt Uslar)
- Gedenkstein für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Northeims am Entenmarkt: Nostoned / Wikimedia Commons
- Fachplanung an einer Fachwerkwand (Fachwerk5Eck): Stefan Sobotta/Fachwerk5Eck
- Hinweisschild Harzhorn: Dewi König
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