Im Salzlager am Lappenberg liegen 900 Tonnen Salz, das Splittlager ist mit 50 Tonnen voll. Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) haben ihre Winterdienstfahrzeuge warten lassen und sehen sich für Schnee und Glätte gerüstet, teilt die Stadt Göttingen mit.
Gestreut wird Feuchtsalz, eine Mischung aus Streusalz und Sole von der Göttinger Saline. Die Fahrzeuge zeichnen per Telematik auf, wann und wo sie räumen oder streuen, wie viel und wie breit sie streuen und ob Salz oder Sole zum Einsatz kommt. Geräumt wird nach Winterdienstklassen: zuerst die Straßen der Klasse A, dann B, zuletzt C.
Streusalz für Private tabu
Eigentümer, Hausverwaltungen und Hausmeisterdienste müssen Zufahrten und Gehwege selbst sicher halten. Für sie gilt nach einem Ratsbeschluss ein Streusalzverbot. Erlaubt sind Sand, Splitt und andere abstumpfende Mittel; Salz nur ausnahmsweise bei bestimmten Wetterlagen.
Die Einzelheiten regelt die städtische Straßenreinigungsverordnung, die die GEB auf ihrer Seite zu den Pflichten im Winter bereitstellen. Fragen beantworten die GEB unter der Servicenummer 0551 400 5 400.
Bildquellen
- Alte Mensa in Göttingen: Dguendel
- Schneechaos: Symbolbild – Foto: Shutterstock
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