Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Dieser Frage kann man in Göttingen-Geismar zu Fuß nachgehen. Vom Samstag, 17. Oktober, bis Sonntag, 15. November, führt der Hör-Spazierweg „Zwischen Wegen und Wänden“ an elf Stationen durch den Stadtteil, mit Bodenmalereien, Installationen, Hörstücken, Interviews und Mitmachangeboten.
Die etwa zwei Kilometer lange Strecke ist kostenlos und auch mit Rollstuhl oder Fahrrad zu bewältigen. Manche Stationen arbeiten mit QR-Code und Kopfhörern, andere kommen ohne Smartphone aus. Start ist an der Schöneberger Straße 3, erreichbar mit den Buslinien 11/12, 21/22 und 92 bis zur Haltestelle Schöneberger Straße. Ziel ist die Gemeinde Maria Frieden am Sandersbeek 1. An beiden Punkten liegt ein Faltblatt aus. Eröffnet wird der Weg am 17. Oktober um 15 Uhr.
Bewohner haben mitgeschrieben
Entwickelt hat das Projekt die Wohnraumagentur Göttingen mit dem Freien Theater boat people projekt und der Katholischen Akademie des Bistums Hildesheim. Bewohner aus dem Viertel brachten sich über Schreibwerkstätten und Interviews ein; Partner sind die Gemeinde Maria – Königin des Friedens und das GDA-Wohnstift. Gefördert wird der Weg von der Stiftung trias, der Eva-Meurer-Stiftung und der Städtischen Wohnungsbau Göttingen.
Zum Welttag des Wohnens gehört auch die Pop-up-Ausstellung „Wohnen im Umbruch“, die die Stadt mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Neuen Rathaus zeigt. Sie ist von Montag, 19. Oktober, bis Freitag, 6. November, kostenlos zu sehen: montags bis mittwochs von 8 bis 14 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Am Donnerstag, 29. Oktober, gibt es von 16 bis 18 Uhr im Foyer eine Midissage mit Infoständen der Göttinger Wohnberatung.
Bildquellen
- Junges Theater Göttingen: Tilman2007
- Göttinger Symphonie Orchester auf der Bühne: Jean11
- Bücherregale der Stadtbibliothek Göttingen: Stadt Göttingen
- Neues Rathaus Göttingen: Mehle/Stadt Göttingen
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