Netzwerk gegen Diskriminierung im Landkreis Northeim gestartet

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Im Landkreis Northeim gibt es bereits viele Angebote gegen Diskriminierung, zuletzt wurde aber mehrfach der Wunsch geäußert, sie stärker zu verbinden. Das soll ein neues Netzwerk leisten. Zum ersten Treffen am Donnerstag, 1. Oktober, kamen mehr als 30 Teilnehmende, teilt der Landkreis Northeim mit.

Eingeladen hatten der Verein Werk-statt-Schule, die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Northeim sowie die Gleichstellungsbeauftragte, die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen und die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises. Die Antidiskriminierungsarbeit ist im Integrationskonzept des Kreises von 2021 und im Handlungskonzept Demokratieförderung verankert.

In Kleingruppen ging es darum, was das Netzwerk leisten soll. Als zentrale Handlungsfelder nannten die Teilnehmenden unter anderem Sensibilisierung, Aufklärung, Begegnung und mehr Überblick über bestehende Angebote. Als erstes Ergebnis wird eine gemeinsame Übersicht erstellt, in der Partner Fachwissen für Schulungen und Vorträge oder Sach- und Fördermittel anbieten können. Später soll sie auch Schulen und Bildungsträgern offenstehen.

Das Netzwerk trifft sich vierteljährlich, jedes zweite Treffen online, zu wechselnden Uhrzeiten. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Hanna Bludau per E-Mail an hbludau@landkreis-northeim.de melden und in den Verteiler aufnehmen lassen.

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