Ab Donnerstag, 5. November 2026, können Tierheime, gemeinnützige Tierschutzorganisationen und ehrenamtliche Betreuer von Futterstellen freilebende Hauskatzen kostenlos kastrieren lassen. Die Aktion des Landes Niedersachsen umfasst auch Kennzeichnung und Registrierung der Tiere und endet am Dienstag, 15. Dezember 2026, wie der Landkreis Göttingen mitteilt. Federführend ist der Deutsche Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen.
Wer eine Katze bringen kann
Das Angebot gilt für Tierheime, gemeinnützige Tierschutzorganisationen und Personen, die ehrenamtlich Futterstellen betreuen. Wer ein Tier abgibt, bestätigt in der Tierarztpraxis schriftlich, dass die Katze bei der Gemeinde als Fundtier gemeldet ist und nach eigener Kenntnis niemandem gehört. Die Katze muss älter als 16 Wochen sein. Kastriert wird in Tierarztpraxen mit Niederlassung in Niedersachsen.
Rund 70.000 Euro vom Land
Das Land stellt rund 70.000 Euro bereit. Der Landestierschutzverband gibt 30.000 Euro dazu, ebenso der Deutsche Tierschutzbund und erstmals Vier Pfoten mit jeweils 30.000 Euro. Der Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine, der Bund gegen Missbrauch der Tiere, Tasso und die Tiernothilfe Nord erhöhen den Betrag um insgesamt 50.000 Euro. Die Tierärztinnen und Tierärzte spenden für jede Kastration 40 Euro zurück in die Aktion.
Praxen tragen ihre Kastrationen ab dem 5. November, 9 Uhr, auf einer eigenen Website des Landestierschutzverbands unter aktion.tierschutzniedersachsen.de ein. Rückfragen beantwortet der Verband unter info@tierschutzniedersachsen.de.
Bildquellen
- Getigerte Katze im Freien: Landkreis Göttingen
Nachrichten, Blitzer und Termine aus Göttingen und Northeim: Folgen Sie der Göttinger Allgemeinen auf Instagram und Facebook.
Auf Instagram folgenAuf Facebook folgenSie lesen gern lokale Nachrichten aus Göttingen und Northeim? Wählen Sie die Göttinger Allgemeine bei Google als bevorzugte Quelle. Dann sehen Sie unsere Meldungen unter „Schlagzeilen“ häufiger.
Göttinger Allgemeine bei Google bevorzugen