Zu Beginn der Hornissen-Hochsaison bittet die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Göttingen, die Tiere nicht vorschnell zu töten. Die heimische Europäische Hornisse ist besonders geschützt und weit verbreitet. Wer eine Hornisse sieht, sollte deshalb erst genau hinschauen.
Anders liegt der Fall bei der Asiatischen Hornisse. Sie ist eine invasive Art, die sich in Deutschland festgesetzt hat. Dauerhaft beseitigen lässt sie sich nach Einschätzung der Behörde nicht mehr. Für Sichtungen einzelner Tiere oder ganzer Völker gibt es Handlungsempfehlungen, die die Naturschutzbehörde koordiniert.
Unterscheiden lassen sich die beiden Arten an Farbe und Größe. Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner und deutlich dunkler, Brust und obere Beinhälfte sind schwarz, die unteren Beinabschnitte hellgelb. Die Europäische Hornisse hat eine rotbraun-schwarze Brust und rotbraune Beine.
Die Stadt rät, ein Tier möglichst zu fotografieren. Bei Unsicherheit oder um die invasive Art zu melden, ist die Untere Naturschutzbehörde der Stadt der Ansprechpartner.
Bildquellen
- Igel auf einer Wiese: Kora27
- Kehrmaschine der GEB im Herbstlaub: Christoph Mischke/Stadt Göttingen
- Gestapelte Papiertonnen der GEB: Göttinger Entsorgungsbetriebe
- Alte Mensa in Göttingen: Dguendel
- Hornisse in Nahaufnahme: Aconcagua
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