Göttinger Masterstudent Raghvendra Agrawal erhält DAAD-Preis

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Raghvendra Agrawal hat den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende ausländische Studierende erhalten. Das teilt die Georg-August-Universität Göttingen mit. Die Jury würdigte die wissenschaftliche Exzellenz und das außergewöhnliche Engagement des Masterstudenten aus Indien. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Agrawal studiert im vierten Semester des Masterstudiengangs Computational Biology and Bioinformatics und arbeitet in einem genomischen Forschungsprojekt der Universität mit. Für die Teilnahme hatte er sich nach Angaben der Hochschule aus eigener Initiative beworben. Er entwickelte eigenständig eine neue Analysemethode und schloss das Projekt in bemerkenswert kurzer Zeit ab. Die Ergebnisse fließen in eine wissenschaftliche Publikation ein, für die er als Ko-Autor vorgesehen ist.

Einsatz für internationale Studierende

Neben dem Studium engagiert sich Agrawal in der Indian Association of Göttingen (NIRMITI). Er war ihr Schatzmeister und soll künftig ihr Präsident werden. Dort organisiert er kulturelle Veranstaltungen, fördert die Vernetzung in der Göttinger Gemeinschaft und unterstützt internationale Studierende. Außerdem war er im International Student Council (ISC) aktiv.

„Raghvendra Agrawal zeigt eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können“, sagt Dr. Heinrich Hagel, Leiter des Incoming Office der Abteilung Göttingen International.

Stipendien für ihr besonderes Engagement erhielten außerdem Sekar Yunita, Promovendin in der Forstökonomie und nachhaltigen Landnutzung, sowie die Masterstudenten Mubashar Ali (Chemie) und Vipul Chawla (Development Economics).

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