Wer über Grone spricht, redet oft über soziale Probleme. Eine neue Ausstellung im Forum Wissen will den Göttinger Stadtteil anders zeigen: so, wie ihn die Menschen sehen, die dort leben. „Grone – Entwicklung eines Stadtteils“ öffnet am Samstag, 26. September, um 17.30 Uhr, teilt die Universität Göttingen mit. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Entstanden ist die Schau aus einem öffentlichen Aufruf. Gronerinnen und Groner reichten Erinnerungen, Geschichten und persönliche Gegenstände ein. Daraus ergaben sich drei Schwerpunkte: Selbstversorgung, Arbeitswelten und bürgerschaftliches Engagement.
Kuratiert hat die Ausstellung Guillaume Mulard als Abschlussprojekt seines Volontariats am Forum Wissen, in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Göttingen. Zur Eröffnung sprechen Mulard und Dr. Sandra Potsch, Leiterin des Wissensmuseums im Forum Wissen.
Zu sehen ist die Ausstellung vom 27. September 2026 bis 24. Januar 2027 im Raum „Feld“ im ersten Obergeschoss des Forum Wissen an der Berliner Straße 28.
Bildquellen
- Herzmuskelgewebe mit Nervenverbindungen im 3D-Modell (UMG): Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
- Alte Mensa in Göttingen: Dguendel
- Blühfläche aus heimischen Wildpflanzen bei Dinkelhausen: Stefan Schüler (Universität Göttingen)
- Prof. Dr. Bernd Niemann (UMG): umg/samer al mhethawi
- Buttermodel aus Grone: Forum Wissen/Anna Greger (Universität Göttingen)
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