Aus „Plasma for Life“ wird „Eng4life“: HAWK Göttingen baut Firmennetz aus

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Aus anfangs elf Unternehmen ist nach Worten eines Vertreters des Wissenschaftsministeriums ein Netzwerk von fast 60 Firmen geworden. Die Partnerschaft „Plasma for Life“ der HAWK in Göttingen bekommt jetzt einen neuen Namen und mehr Themen: Sie heißt künftig „Eng4life“, kurz für „Engineering for life – Sustainability | Health | Ecology“. Vorgestellt wurde das Projekt beim zwölften Partnerschaftssymposium der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit in Göttingen.

Ziel ist nach Angaben der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst ein regionales Netzwerk für angewandte Forschung und Entwicklung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollen schneller an Wissen und Technik aus der Hochschule kommen. Neben den Plasma- und Lasertechnologien, mit denen das Netzwerk begonnen hat, geht es nun auch um Medizintechnik, Kreislaufwirtschaft sowie ressourcenschonende Produktions- und Energieprozesse.

Landkreise zahlen mit

Das Projekt läuft vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2029. Die HAWK übernimmt Leitung und Cluster-Management, die Südniedersachsenstiftung kümmert sich um den Kontakt zu Unternehmen. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen der Zukunftsregion Südniedersachsen aus EU- und Landesprogrammen, darunter der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar und Holzminden sowie weitere Partner beteiligen sich an der Finanzierung. Wie hoch die Fördersumme ist, nennt die Mitteilung nicht.

Am Symposium nahmen laut Hochschule mehr als 150 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung teil. Es gab vier Hauptvorträge, acht Arbeitsgruppen und mehr als 34 Fachvorträge, unter anderem von Forschenden der Universitätsmedizin Göttingen, der TU Clausthal und der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Sieben Plasmaforscherinnen kamen aus Slowenien, Tschechien und der Slowakei.

Der kommissarische HAWK-Präsident Jörg Lahner betonte, das bisherige Konzept solle weiterentwickelt und nicht ersetzt werden. Christoph Rußmann, Dekan Gesundheit der Fakultät, sagte, die Fakultät wolle auch neue Unternehmen gründen. Davon werde der Wirtschaftsstandort Göttingen profitieren. Das jährliche Symposium bleibt bestehen.

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