Universitätsmedizin Göttingen: Fünf neue Gruppen erforschen Zellstoffwechsel

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Fünf neue Forschungsgruppen sollen an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erforschen, wie Störungen im Zellstoffwechsel zu Krankheiten führen. Dafür hat die UMG in den vergangenen Monaten fünf Nachwuchsforschende aus dem In- und Ausland gewonnen, teilt sie am Mittwoch, 4. November 2026, mit. Ein Treffen Ende September 2026 gab den Startschuss für die Weiterentwicklung des Konzepts „Metabolische Plastizität“.

Das Programm
KonzeptMetabolische PlastizitätNeuFünf Forschungsgruppen an der UMGFörderinitiativePotenziale strategisch entfaltenGeldgeberLand Niedersachsen und VolkswagenStiftung, seit 2025 in zweistelliger Millionenhöhe

Stoffwechsel verbindet vier Schwerpunkte

Gemeint ist die Fähigkeit der Körperzellen, ihren Stoffwechsel an veränderte Umweltbedingungen, unterschiedliche Nährstoffverfügbarkeiten oder Stressfaktoren anzupassen. Treten dabei Störungen auf, können laut UMG Tumor-, Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen entstehen. Das Konzept verknüpft die Schwerpunkte Molekulare Zellbiologie, Neurowissenschaften, Herz-Kreislauf-Medizin und Onkologie.

Lunge und Hirn als gemeinsames System

Die Gruppen sollen auch das Zusammenwirken verschiedener Organe bei Erkrankungen untersuchen, ähnlich wie das Heart & Brain Center Göttingen bei Herz und Hirn. Erforscht werden beispielsweise Lunge und Hirn als gemeinsames Regulationssystem für Entzündungs- und Krankheitsprozesse. Daraus sollen sich neue Ansatzpunkte für Therapien neurodegenerativer Erkrankungen wie Multiple Sklerose ergeben.

„Wir investieren in die Zukunft unserer Forschung und bleiben auch in den kommenden Jahren über die Grenzen Deutschlands hinaus wettbewerbsfähig“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes der UMG.

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